Sunset |

Weiter geht es mit dem 2ten Teil,

Als wir gerade den Grenzübergang zurück nach Deutschland überquerten und kurz vor Rathen, also dem Basteigebiet waren, machten wir uns auf die Suche nach einem Parkplatz an dem wir das Auto ungestört über Nacht abstellen konnten. Wir haben dieses mal auf den Sichtschutz an den Fenstern verzichtet und wollten uns vor neugierigen Blicken schützen, auch wenn um dieses Uhrzeit nicht mehr viele Leute unterwegs waren.
Hier macht sich wie so oft bei der Fotografie gute Vorbereitung und Planung bezahlt.
Mithilfe von Google Maps habe ich mir vorab 2 Wanderparkplätze, die etwas abgelegen und versteckt liegen, heraus gesucht. Mit dem tollen Feature im Google Maps Konto Listen zu erstellen und die Standorte speichern zu können, führen wir den ersten Parkplatz an.
Dieser war jedoch zu abschüssig und es hätte sich dort nicht bequem schlafen lassen. 
Der zweite Platz war versteckt im Wald zwischen Schrebergärten und zur gemeinsamen Nutzung als Wanderparkplatz ausgeschrieben. Bis auf 2 andere Autos waren wir die Einzigen und befanden die Stelle deshalb für gut. Gleich speicherten wir den Spot ab und kundschafteten den weg bis zum Basteiparkplatz aus. (Übrigens sehr hilfreich wenn man morgens, verplant und verschlafen nicht erst das Suchen anfangen muss). 
Besser hätte es nicht laufen können, da die Bastei nur 5 Minuten fährt vom Parkplatz entfernt war.

Da wir noch nie vor Ort waren, stand nun das Scouten der Fotospots und deren Wege an. Man möchte schließlich in der morgendlichen Dunkelheit nicht nach Wegweisern suchen müssen.
Mit Google Maps hatte ich mir zu Hause schon ein Luftbild gemacht und konnte grob die Richtungen deuten. Aber als Touri Hochburg sind die Entfernungen recht kurz und gut ausgeschildert. 
Naja, lieber gut vorbereitet, es hätte ja auch anders sein können ;)

Wir nahmen nach der Inspektion der in Frage kommenden Spots natürlich den sommerlichen Sonnenuntergang auf der Basteiaussicht mit. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Elbe und das unten liegende Tal. 




Auf dem Hauptspot, den ich zum Sonnenaufgang besuchen 
wollte, habe ich dann noch mithilfe der App Photopills errechnet wo die Sonne und um welche Uhrzeit aufgehen wird, ihr seht Planung ist wieder mal alles.
Volltreffer, die Brücke müsste am nächsten Morgen vom Aussichtspunkt aus wunderschön mit orangem Glühen bedeckt sein.
Zufrieden machte ich noch ein paar wirklich schöne B-Roll Aufnahmen an den verschiedensten Orten im Gebiet.
Anschließend kehrten wir zum Bastei Parkplatz zurück. Ok, 3 Stunden, 3 Euro ist nicht günstig, aber gemessen am Bekanntheitsgrad und der Nähe zum Spot auch nicht wirklich teuer.
Zurück am Schlafparkplatz gab es für Julia noch Schüttelsalat und eine Wurstsemmel für mich.
Bequem liegend und luftig eingepackt ging es anschließend auf unser Autobett.


Damn, war es in der Nacht bitter kalt und ungemütlich. 
Na gut, wir hatten immer noch Anfang Mai, aber Nachts hatten wir nur schlappe 5 Grad und mit nur 2 Sofadecken ausgestattet waren wir alles andere als gut vorbereitet, wie war das mit Planung ist alles ... Nach dem ständigen Aufwachen, Drehen und Uhrzeit checken im 30 Minuten Takt sehnten wir beide nur noch den Morgen herbei. Ich war anders als normal schon vor dem Wecker wach, man beachte es war 4.15 Uhr, ich stehe normalerweise um 8.15 Uhr auf ;)

Wie es weiter erfährt ihr im nächsten Blogeintrag!

Safe travel´s

Daniel & Julia

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